
Traditionsgemäß ist Wieland Edelmetalle (als Gold- und Silberscheideanstalt) dem Umweltschutz in besonderer Weise verpflichtet. Das umweltschonende Recycling von edelmetallhaltigen Abfällen war sogar der Grundstein für die Firmengründung in 1871. Und noch immer ist es unser Ziel, durch die integrierte Nachhaltigkeit in Entwicklungen und durch unser ständiges Bemühen, die Sicherheit und Leistungen unserer Produkte, Prozesse und Dienste zu steigern, diese Leistungen stets im Einklang mit unserer Umwelt anzubieten und so Umweltbelastungen zu reduzieren. Die Minimierung von Umweltrisiken wird durch weitere vorbeugende Maßnahmen zum Schutz von Boden, Luft und Wasser unterstützt.
Umweltschutz sowie der damit eng verknüpfte Aspekt der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes sind nachhaltige Voraussetzungen für unseren Unternehmenserfolg. Sie haben im integrierten Managementsystem den gleichen Stellenwert wie die Arbeitsqualität und Produktsicherheit, also wie das Arbeitsergebnis. Im Sinne dieser Zielsetzung tun wir alles, um eventuelle Risiken zu vermeiden und zu reduzieren und daraus entstehende Gefahren zu beherrschen und von unseren Kunden bzw. Anwendern sowie von unseren Mitarbeitern und unserer Umwelt fernzuhalten. Mit diesen organisatorischen und technischen Maßnahmen sorgen wir dafür, dass (in enger Zusammenarbeit mit den Behörden) bei einer eventuellen Betriebsstörung eine Freisetzung von Stoffen präventiv verhindert bzw. minimal gehalten wird.
Die effektive Umsetzung aller umweltrelevanten Fragen wird von Themenverantwortlichen in internen Umwelt-Sektionen koordiniert. Unsere Umweltbeauftragte organisiert und koordiniert diese Tätigkeiten im Umwelt-Management-Ausschuss (UMA). Die UMA bietet den Verantwortlichen (in der Linie) in den Unternehmensbereichen eine permanente Hilfestellung bei der effektiven Umsetzung ihrer konkreten Ziele und Umweltprogramme. Umweltgerechtes und gesetzeskonformes Handeln ist somit ein integrierter Bestandteil der Gesamtzielsetzung für alle Führungskräfte. Hierzu gehören auch eine offene Informationspolitik in der Öffentlichkeit und die aktive Beteiligung am REACH-Projekt in verschiedenen Gremien.
Für die gesetzlich geregelten, umweltrelevanten Betriebsbereiche von Wieland Edelmetalle gelten besondere Anforderungen an die Qualifikation der Mitarbeiter. Die für relevante Funktionen gesetzlich vorgeschriebenen Aus- und Weiterbildungen sowie Requalifizierungen werden zentral koordiniert und konsequent durchgeführt. Von unseren Lieferanten und Kooperationspartnern fordern wir ebenfalls Umweltstandards, die mit unserer Umweltpolitik in Einklang stehen und deren Einhaltung wir überprüfen. Als Leitlinien und Bewertungskriterien werden beispielsweise folgende Aspekte genutzt:
- Entwicklung und Einsatz neuer, umweltfreundlicher Technologien
- Reduzierung von Arbeitsunfällen und Gesundheitsrisiken
- Produkt-/Prozessbezogene Angaben (Ressourceneinsatz, Produktionsmethoden, Transport, ökologische Wirkungen beim Ge- oder Verbrauch, Recycling, Entsorgung)
Die Wirksamkeit und Aktualität unseres Umweltmanagementsystems wird im Managementsystem dokumentiert und mittels der Durchführung von Audits und Begehungen, sowie Messungen und Überprüfungen überwacht und sichergestellt. Unterstützend werden alle vom Unternehmen ausgehenden relevanten Umweltauswirkungen detailliert dargestellt und periodisch bewertet. Diesen hohen Anspruch an unser Umweltmanagementsystem ist darüber hinaus fest in unserem Leitsatz (s. Qualitätspolitik) verankert.


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